Wenn Arbeit wieder Spaß machen soll!
Max ist Elektriker in einem wachsenden Handwerksbetrieb. Wochenlang hat er eine Baustelle koordiniert, trotz Lieferverzögerungen kreative Lösungen gefunden und seinen Kunden schließlich glücklich gemacht. Doch kaum ist das Projekt abgeschlossen, wartet schon der nächste Einsatz.
Lob?
Fehlanzeige. Sein Einsatz geht unter im Alltagsstress.
Dabei hätte ein einfaches „Gut gemacht, Max!“ gereicht, um seine Motivation für die nächste Herausforderung zu stärken.
Genau hier setzt positive Führung an: Sie macht sichtbar, was sonst im Alltag untergeht – und verwandelt Leistung in Energie fürs ganze Team.
Was ist positive und nachhaltige Führung?
Positive Führung bedeutet nicht „alles schönreden“ oder „Kuschelkurs“. Es geht darum, die Stärken der Mitarbeitenden in den Vordergrund zu stellen, Ressourcen bewusst zu nutzen und ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das motiviert.
Nachhaltig wird Führung, wenn sie nicht nur auf kurzfristige Erfolge schaut, sondern auf langfristige Wirksamkeit, Stabilität und gesunde Zusammenarbeit.
Warum solltest du dich mit positiver Führung beschäftigen?
Weil es einen Unterschied macht – für alle:
- Führungskräfte gewinnen an Klarheit, Gelassenheit und Wirkung.
- Mitarbeitende erleben mehr Sinn, Zufriedenheit und Zugehörigkeit.
- Unternehmen profitieren von weniger Fluktuation, mehr Engagement und einer gesunden Unternehmenskultur.
Führung, die verbindet statt verbrennt: Dein Weg aus der Negativfalle
Vielleicht kennst du es selbst:
- Wenn in Meetings nur Probleme gewälzt werden.
- Wenn Angst vor Fehlern die Kreativität lähmt.
- Wenn Überlastung zum Dauerzustand wird.

Das ist die Negativfalle – ein Kreislauf, der Energie zieht und alle Beteiligten schwächt.
Positive Führung durchbricht diese Spirale, indem sie Vertrauen, Wertschätzung und echte Zusammenarbeit in den Mittelpunkt stellt.
Typische Vorbehalte & Missverständnisse
- „Positive Führung ist etwas für weichgespülte.“ → Nein. Sie ist klar, konsequent und fördert Verantwortung.
- „Dann darf ich keine Kritik mehr äußern.“ → Doch. Konstruktive Kritik gehört unbedingt dazu – nur eben stärkenorientiert.
- „Dafür haben wir keine Zeit.“ → Gerade in stressigen Zeiten ist positive Führung der Schlüssel, um Konflikte, Überlastung und Fluktuation zu vermeiden.
Durch Stärkenorientierung in den Unternehmens-Flow kommen
Teams und Teamleiter, die ihre individuellen Stärken kennen und nutzen dürfen, arbeiten nicht nur effizienter – sie kommen in den Flow:
- Arbeit fühlt sich leichter an.
- Kreativität sprudelt.
- Ergebnisse entstehen fast wie von selbst.
Führungskräfte, die auf Stärken statt auf Schwächen schauen, legen genau dafür den Grundstein.
Als zertifizierter Business Coach unterstütze ich Führungskräfte dabei, ihre Teams stärkenorientiert in den Flow zu bringen.
Dein Umgang mit Erfolgen und Misserfolgen
- Nicht nur Ziele, sondern auch Wirkung betrachten: Welche Auswirkungen hat ein Ziel auf Team, Zusammenarbeit und Motivation?
- Qualitative Ziele formulieren: Nicht nur Zahlen und Deadlines, sondern auch Prozessziele sichtbar machen.
- Gemeinsam analysieren statt Schuldzuweisung: Wenn Wirkung ausbleibt, Ursachen im Team reflektieren – lösungsorientiert.
- Raum für Reflexion schaffen: Schwierige Situationen bewusst besprechen → stärkt die Resilienz.
- Anerkennung und Feedback geben: Erfolge feiern, konstruktives Feedback teilen → fördert Selbstwirksamkeit.
Positive Führung ist eine Haltung – und ein guter Ansatz für dich und dein Team
Nachhaltige Führung verbindet Klarheit mit Empathie, Verantwortung mit Vertrauen, Haltung mit Humor. Sie ist kein kurzfristiger Trend, sondern eine Haltung, die den Unterschied macht: zwischen Frust und Flow, zwischen Ausbrennen und Aufblühen.
Vielleicht ist genau jetzt der Moment gekommen, dich zu fragen:
Wo kannst du heute schon anfangen, positiver zu führen?
Positive Führung ist kein Kuschelkurs, sondern ein klarer Blick auf Stärken und Potenziale. Sie sorgt für Sinn, Energie und Motivation – und ist damit der Schlüssel, wenn Arbeit wieder Spaß machen soll.
Nachhaltig wird Führung, wenn sie nicht auf kurzfristige Erfolge, sondern auf langfristige Wirksamkeit und Stabilität zielt.
„Nachhaltige Führung bedeutet: Heute so handeln, dass auch morgen noch Freude an Zusammenarbeit möglich ist.“

